Handlettering „Jetzt nicht. Morgen. Vielleicht.“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

Ihnen kann ich es ja verraten: Ich führe eine Liste, die ich „Hammanns Regeln“ nenne, weil sie von mir ist und meine Regeln enthält.
Meine Regel Nummer eins lautet: „Sag erstmal nein.“ Aber hoppla, ist das nicht ein wenig … rigoros?
Danke, dass Sie mir die Gelegenheit geben, Ihnen gleich das erste Anwendungsbeispiel zu demonstrieren: Nein.

Sie kennen das: Ständig wollen alle möglichen Menschen etwas von Ihnen. Das ein oder andere fällt Ihnen leicht, weil es vielleicht eine Herzensangelegenheit ist. Manches ist womöglich eine lästige Pflicht, die Sie aber akzeptieren, weil Sie sie als notwendig erachten.
Aber da gibt es auch diese andere Kategorie, die Ihnen nur etwas nimmt, aber niemals etwas zurückgeben wird.
– „Haben Sie drei Minuten Zeit für eine kleine Umfrage?“
– „Sie müssen nur hier unterschreiben, dann darf ich Sie bis ans Ende aller Tage übervorteilen.“
– „Los, spende mir mal deine Leber.“
– „Können Sie mal eben für mich die Okapis bürsten?“
So oder ähnlich klingen einige Beispiele aus dem … öchem … richtigen Leben. Und nun fragen wir uns: Wieso sollten Sie?
Ihr „Ja“ ist nämlich äußerst kostbar, denn es kostet Sie Lebenszeit. Und zwar Ihre Lebenszeit. Das sollte Ihrem Gegenüber einiges wert sein.
Auf genau solche Fragen antwortet dies Handlettering. Es tut so, als sei es ein mögliches „Ja“ zu einem anderen Zeitpunkt. In Wirklichkeit ist es auch zu diesem anderen Zeitpunkt wieder die Antwort.