Disziplin ist gleich Freiheit

Handlettering „Disziplin ist gleich Freiheit“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

ja, ich weiß, Disziplin ist für so manche(n) unter uns ein Reizwort, und wer könnte es Ihnen verdenken?
Vermutlich haben Sie Disziplin dann durch und durch negativ kennengelernt: Im besten Falle freudlos, im schlimmsten Falle aufgenötigt. Und immer, wenn der Begriff irgendwo fällt, hören Sie im Geiste eine Peitsche dazu knallen, die Ihnen weißmachen will, dass Sie nicht gut genug wären.
Sollten Sie sich darin ein bisschen wiedererkennen, möchte ich Ihnen den Begriff jetzt zur Harmlosigkeit verniedlichen.
Disziplin ist nämlich ein Werkzeug, das Sie ganz nach Ihren Bedürfnissen einsetzen dürfen. Die Anwendungsbeispiele können gar nicht banal genug sein:
Bringen Sie die kleine Disziplin auf, früh genug aufzustehen, so resultiert daraus die Freiheit, etwas mehr Zeit zu haben und den Tag entspannter zu beginnen.
Oder Sie lernen jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn zehn Spanisch-Vokabeln. Die Sprache eines Urlaubslandes zu sprechen, befreit gewaltig. Auch, wenn es nur ein paar Brocken sind.
Oder Sie nehmen die Treppe statt des Aufzugs. Mit der Zeit befreit das von Kurzatmigkeit.
Oder Sie ernähren sich ordentlich und bewegen sich angemessen. Dann können Sie sich ab und zu auch mal die Freiheit erlauben, eine Pizza mit doppelt Käse einzupfeifen. Sie werden diese „Sünde“ relativ unbeschadet veratmen können.
Disziplin ist ein Muskel, den Sie nach Belieben trainieren können. Für Ihre Bedürfnisse und Ziele. Und für Sie ist dieses Handlettering.

Fry in hell!

Handlettering „Fry in hell!“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

eine … zweischneidige Errungenschaft unserer Zivilisation besteht darin, dass man seine Feinde nicht unter seinen Hufen zermalmen darf (oder wie auch immer Sie persönlich Ihre Lynchjustiz bevorzugen).
Für diese Errungenschaft spricht natürlich eine gewisse Rechtssicherheit. Schließlich möchte man selbst auch nur höchst ungern zermalmt werden, insbesondere, wenn man sich durch und durch unschuldig wähnt. Oder es vielleicht sogar ist. Dafür ist der Vorgang auch ein viel zu unumkehrbarer.
Könnte jeder seinem Wunsch nach Genugtuung in der ihm angemessen erscheinenden Intensität Rechnung tragen, bekäme man das doch nie mehr eingefangen. Dann folgte auf die Rache die Rache für die Rache, bis niemand mehr weiß, warum man sich eigentlich gegenseitig die Köppe zu Brei schlägt. Aber hey, wozu eine Tradition aufgeben, nur weil sie für alle Beteiligten schädlich ist?
So gesehen ist das Gewaltmonopol in staatlicher Obhut womöglich gar nicht so doof aufgehoben.
Der Möglichkeit beraubt, auf physische Weise Satisfaktion zu erlangen, bleibt das Wort. Allerdings sind eine ganze Menge Beschimpfungen auch justiziabel, darum stoße man Verwünschungen aus, die kein Mensch ernst nehmen kann. Ich bitte Sie. Hölle?
Macht sich aber gut auf ’ner Schürze …

Not my circus. Not my monkeys.

Handlettering „Not my circus. Not my monkeys.“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

mit dieser Redewendung bringt man zum Ausdruck, wie wenig man sich für einen Sachverhalt zuständig wähnt. Ein Herr aus Amerika überlieferte mir diese Redewendung, und seines Wissens nach stamme das aus Polen. Ob das zutrifft, weiß ich nicht. Aber es ist mir ein willkommener Anlass, einfach mal nach Polen zu grüßen: Pozdrawiam, liebe Nachbarn.

Einen Scheiß muss ich!

Handlettering „Einen Scheiß muss ich!“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

mit diesem Handlettering kredenze ich eine weitere Art, eine Anfrage negativ zu bescheiden (siehe Handlettering „Am Arsch die Räuber“).
Auch diese Erwiderung lässt sich, je nach Bedarf, arrogant, aggressiv oder staatsmännisch souverän aufladen.
Die Wucht der Aussage fußt auf der Kürze, dem vulgären „Scheiß“ und der konkreten Widerspruch, etwas zu müssen.

Was uns nicht tötet, versucht es einfach nochmal!

Handlettering „Was uns nicht tötet, versucht es einfach nochmal!“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

stellen Sie sich vor, Sie schauen sich einen Horrorfilm an.
Je nachdem, wie regelmäßig Sie das Genre bemühen, werden Sie mehr oder weniger Gänsehäute erfahren, sowie den ein oder anderen Adrenalinstoß bis zum Beinahe-Herzinfarkt genießen. Bis schließlich das Monster, um das sich alles dreht, spektakulär gekillt wird.
Das ist der Zeitpunkt, da Sie mal behende checken sollten, wie lange der Film jetzt noch dauert. Wenn noch mehr als zehn Minuten übrig sind, sollte das Ihren Argwohn wecken.
Dann nämlich hat das Monster noch gar nicht abgelebt. Entsprechend wird es sich zu einem weiteren Versuch bemüßigt sehen, sein mörderisches Werk zu vollenden und dem geneigten Publikum den finalen Schock zu kredenzen. Die Kackbratze.
Und jetzt transferieren wir die Moral von der Geschicht‘ ins richtige Leben. Dann landen wir bei dieser handgeletterten Zusammenfassung.