Handlettering „Mach immer nur neue Fehler“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

eine meiner privaten Thesen zu unserer Spezies lautet: „Solange der Mensch atmet, baut er auch Mist.“
Das ist zwar etwas drastisch in der Wortwahl, darob aber nicht weniger zutreffend. Zugegeben, auf manche trifft es mehr, auf andere weniger zu. Nichtsdestotrotz lässt sich eine Existenz einfach ums Verrecken nicht fehlerfrei über die Bühne bringen; auch wenn eine nervige Stimme in meinem Hinterkopf hartnäckig behauptet, das müsse doch irgendwie gehen, Herrgottzack! Haben Sie auch so eine?
Gelingt es, diese Stimme zu ignorieren, könnte man zu dem pragmatischeren Schluss gelangen, dass Fehler sogar die Voraussetzung zu jeder Weiterentwicklung sind. Es ist nämlich üblicherweise die Abweichung, die Ausnahme, na, eben der Fehler, der uns dazu zwingt, neue Wege zu beschreiten, um eben diesen Fehler fürderhin zu vermeiden. 
Denn so lange alles funktioniert, gibt es ja keinen zwingenden Grund zur Veränderung. Und für diesen Zustand gibt es sogar ein Motto: „Never change a winning team“
Aber, wie so oft bei solchen Sprüchen, wird ein guter Gedanke bis zur Unbrauchbarkeit verallgemeinert.
Was, wenn der Star des „winning team“ verletzt ausfällt? Plötzlich merkt man, dass alle anderen nur dazu da waren, ihm den Ball zuzuspielen und darüber hinaus kein Plan existiert. Dumme Situation.
Das Motto müsste also angepasst werden in „Never schmeiß a winnig team ständig und in allen Teilen übern Haufen“
und „Entwickle a winning team mit Augenmaß und im Detail und gib ihm alternative Pläne“.
Aber die differenzierte Aussage setzt sich nicht durch, weil man sie nicht rhythmisch mitbrüllen kann … (Kleine Polemik am Rande.)
Also, nutzen wir den Mist, den wir bauen, um unserem zukünftigen Ich eine Wiederholung zu ersparen.