Wo ich recht habe, wächst kein Gras mehr.

Handlettering „Wo ich recht habe, wächst kein Gras mehr.“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

kennen Sie diese Diskussionen, die mit fortschreitender Dauer immer weniger darum gehen, in der Sache voranzukommen oder gar eine Lösung zu finden? Sondern ausschließlich darum, den anderen zu besiegen? Recht zu haben und zu behalten? Bis eins heult?
Hier serviere ich Ihnen das Handlettering zum Sachverhalt.

Gothics for Future

Handlettering Schriftzug Illustration „Gothics for Future“ Handgeletterte Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

die Diskussion um den Klimawandel ist ja allgegenwärtig. Entsprechend hat sich mir dieses Motiv aufgedrängt, das ich in den letzten Tagen gezeichnet habe.
Und da ich einer gewissen Schwarzen Szene nicht gänzlich abhold bin, bot ich Robert Besken von „Gothics for Future“ an, diese Illustration für deren Social Media-Auftritte verwenden zu dürfen. Robert mochte, also habe ich noch den Namen dazugelettert, und wenn auch Sie gothic und besorgt sind, finden Sie die Gruppe hier.

Mehr weiß ich dazu nicht beizutragen, denn Diskussionen im Internet halte ich für das Gegenteil von zielführend …

Herr, wirf Hirn vom Himmel

Handlettering „Herr, wirf Hirn vom Himmel“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

der Appell „Herr, wirf Hirn vom Himmel“ ist ja einer gewissen Verzweiflung geschuldet.
EIn Teil dieser Verzweiflung gilt besagtem „Herrn“. Der hat schließlich noch nie irgendjemandem geantwortet.
Na-hein, hat er nicht. Die Zeugen sind null glaubwürdig. Komischerweise haben sie ihn immer nur allein getroffen. Oder von ihm geträumt. Oder sie waren schon so lange in der Wüste unterwegs, dass sie vor Hunger, Durst und Hitze halb blöd waren.
Nicht mal über die Autoren der Bibel weiß man irgendetwas sicher. Die können uns viel erzählen, wenn der Tag lang ist.
Der andere Teil der Verzweiflung gilt den Bedürftigen, deren Defizit den Ausruf ja erst provoziert.
Das Beharren auf ihrer Meinung verhält sich negativ reziprok gegenüber ihrer Bereitschaft, neue Information überhaupt in Betracht zu ziehen. Vereinfacht: Je sturer, desto bornierter.

Disziplin ist gleich Freiheit

Handlettering „Disziplin ist gleich Freiheit“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

ja, ich weiß, Disziplin ist für so manche(n) unter uns ein Reizwort, und wer könnte es Ihnen verdenken?
Vermutlich haben Sie Disziplin dann durch und durch negativ kennengelernt: Im besten Falle freudlos, im schlimmsten Falle aufgenötigt. Und immer, wenn der Begriff irgendwo fällt, hören Sie im Geiste eine Peitsche dazu knallen, die Ihnen weißmachen will, dass Sie nicht gut genug wären.
Sollten Sie sich darin ein bisschen wiedererkennen, möchte ich Ihnen den Begriff jetzt zur Harmlosigkeit verniedlichen.
Disziplin ist nämlich ein Werkzeug, das Sie ganz nach Ihren Bedürfnissen einsetzen dürfen. Die Anwendungsbeispiele können gar nicht banal genug sein:
Bringen Sie die kleine Disziplin auf, früh genug aufzustehen, so resultiert daraus die Freiheit, etwas mehr Zeit zu haben und den Tag entspannter zu beginnen.
Oder Sie lernen jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn zehn Spanisch-Vokabeln. Die Sprache eines Urlaubslandes zu sprechen, befreit gewaltig. Auch, wenn es nur ein paar Brocken sind.
Oder Sie nehmen die Treppe statt des Aufzugs. Mit der Zeit befreit das von Kurzatmigkeit.
Oder Sie ernähren sich ordentlich und bewegen sich angemessen. Dann können Sie sich ab und zu auch mal die Freiheit erlauben, eine Pizza mit doppelt Käse einzupfeifen. Sie werden diese „Sünde“ relativ unbeschadet veratmen können.
Disziplin ist ein Muskel, den Sie nach Belieben trainieren können. Für Ihre Bedürfnisse und Ziele. Und für Sie ist dieses Handlettering.

Fry in hell!

Handlettering „Fry in hell!“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

eine … zweischneidige Errungenschaft unserer Zivilisation besteht darin, dass man seine Feinde nicht unter seinen Hufen zermalmen darf (oder wie auch immer Sie persönlich Ihre Lynchjustiz bevorzugen).
Für diese Errungenschaft spricht natürlich eine gewisse Rechtssicherheit. Schließlich möchte man selbst auch nur höchst ungern zermalmt werden, insbesondere, wenn man sich durch und durch unschuldig wähnt. Oder es vielleicht sogar ist. Dafür ist der Vorgang auch ein viel zu unumkehrbarer.
Könnte jeder seinem Wunsch nach Genugtuung in der ihm angemessen erscheinenden Intensität Rechnung tragen, bekäme man das doch nie mehr eingefangen. Dann folgte auf die Rache die Rache für die Rache, bis niemand mehr weiß, warum man sich eigentlich gegenseitig die Köppe zu Brei schlägt. Aber hey, wozu eine Tradition aufgeben, nur weil sie für alle Beteiligten schädlich ist?
So gesehen ist das Gewaltmonopol in staatlicher Obhut womöglich gar nicht so doof aufgehoben.
Der Möglichkeit beraubt, auf physische Weise Satisfaktion zu erlangen, bleibt das Wort. Allerdings sind eine ganze Menge Beschimpfungen auch justiziabel, darum stoße man Verwünschungen aus, die kein Mensch ernst nehmen kann. Ich bitte Sie. Hölle?
Macht sich aber gut auf ’ner Schürze …

Not my circus. Not my monkeys.

Handlettering „Not my circus. Not my monkeys.“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

mit dieser Redewendung bringt man zum Ausdruck, wie wenig man sich für einen Sachverhalt zuständig wähnt. Ein Herr aus Amerika überlieferte mir diese Redewendung, und seines Wissens nach stamme das aus Polen. Ob das zutrifft, weiß ich nicht. Aber es ist mir ein willkommener Anlass, einfach mal nach Polen zu grüßen: Pozdrawiam, liebe Nachbarn.