WtF – What the Fuck

Handlettering „WtF – What the Fuck“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

sollte Ihnen diese Abkürzung nicht geläufig sein: WtF steht für „What the fuck …“, was sich einigermaßen mit „Was zur Hölle…“ übersetzen ließe. Wobei „fuck“ natürlich unbestritten mehr Wucht hat als „Hölle“.
Es ist so eine Art Schlachtruf der Verblüfften, Verärgerten, Vercingetorix*.
Denn es lässt sich einfach so, qua Betonung, praktisch in jeder Situation mit annähernd jeder Bedeutung einsetzen:
„Ich bin dein Vater, Luke.“ – „Wtf?!“
„Die Erde ist eine Scheibe“ – „Wtf …“
„Du bist dran, den Okapis die Hufe zu bürsten.“ – „wtf“
„Sie sind nicht unsichtbar. Ich kann Ihren Shneadle Woods sehen.“ – „* Wtf *“
„Du bist adoptiert.“ – „WTF??“
„… von Ottern.“ – „!!WTF!?!“
Ich habe die Beispiele mit Bedacht so gewählt, dass man sich mit recht fragen kann, was sonst man klugerweise antworten würde.

* Exklusiver Insider-Witz für Asterix-Leser und -innen.

Jeder hat einen Plan. Bis er eins auf die Fresse bekommt.

Handlettering „Jeder hat einen Plan. Bis er eins auf die Fresse bekommt.“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

mit diesem Handlettering zitiere und übersetze ich den ehemaligen Schwergewichtsboxer Mike Tyson einigermaßen frei.
Er sagte: „Everybody has plans until they get hit.“
Überliefert ist allerdings auch: „Everybody has a plan until they get punched in the mouth.“
Da meine Zeitmaschine momentan in der Reinigung ist, sehe ich mich leider außerstande zu verifizieren, welcher Formulierung „Iron Mike“ sich nun tatsächlich bediente. Ist in diesem Zusammenhang aber ohnehin schnurz, denn der Sinn bleibt der gleiche: Der Unterscheid zwischen Theorie und Praxis.
Selbst wenn man alle verfügbaren Informationen hat und für alle Eventualitäten die bestmögliche Vorsorge getroffen hat; die Realität ist geradezu berüchtigt dafür, eine ausgesprochen unberechenbare Wendung zu finden.

Wozu Perfektion, wenn man brillant sein kann?

Handlettering „Wozu Perfektion, wenn man brillant sein kann?“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

grundsätzlich finde ich Perfektion erstrebenswert, aber sie hat so ihre Unzulänglichkeiten:
Im dümmsten Falle lähmt sie: Warum eine Sache überhaupt erst anfangen, wenn das zu erwartende Ergebnis so gar nicht perfekt sein wird?
Im anderen dümmsten Fall sorgt sie dafür, dass man nie zu einem Ende kommt, so lange immer noch etwas zu verbessern ist.
Ich verrate Ihnen eine Trick: Pfeifen Sie drauf.
Denn bestimmt ist Ihnen schonmal aufgefallen, was Sie alles großartig finden, obwohl es nicht perfekt ist? Oder gerade deswegen?
Für Sie ist diese handgeletterte Weisheit 🙂

Get Stuff Done – Mach was!

Handlettering „Get Stuff Done – Mach was!“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

es gibt da ein Zitat von Abraham Lincoln: „Give me six hours to chop down a tree and I will spend the first four sharpening the axe.“
Also „Gib mir sechs Stunden, um einen Baum zu fällen, und ich werde die ersten vier darauf verwenden, die Axt zu schärfen.“
Was wiederum nichts anderes bedeutet als: Je gründlicher die Vorbereitung, desto leichter das Gelingen.

Für Menschen, die zum Perfektionismus neigen, ist das eine hervorragende Verhinderungsstrategie: Man ist nie gut genug vorbereitet, es gibt immer noch eine Eventualität mehr, die man durch gewiefte Planung ausschalten könnte. Irgendwann ist die Axt dann bis auf den Stiel abgeschliffen und für ihren eigentlichen Zweck unbrauchbar geworden.

So, genug Metaphern totgeritten, Sie sehen schon, worauf es hinausläuft: Sie müssen irgendwann anfangen, den Baum zu fällen.

Aber ich bitte Sie, es ist doch völlig schnurz, was hier steht.

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Liebe Leute,

Text auf Textilien dient ab und an einem kennzeichnenden Zweck.
Wenn wir jemandem in einer mehr oder weniger dunkelblauen Uniform begegnen, ist selbiger ein Polizist, Feuerwehrmann, Heilsarmist oder Kostümfestbesucher? Damit man auch als unwissender Zivilist die korrekte Gattung zuordnen kann, stickt man den Betreffenden einfach die betreffende Bezeichnung auf, und alles ist gut.
Wenn jemand keiner solchen Kenzeichnung bedarf, kann Typografie auf seiner Kleidung einen rein dekorativen Zweck erfüllen. Dann liest man unsterbliche Worte wie:
„Miami Surf Team 1996“ oder „The Skater’s Society – Est. 1855“ oder „Urban Club Wear – Ride the Rainbow“ oder „Las Bananas – Beach Spirit – No 67“

Dieses Handlettering enstand aus dem Gedanken, dass es in diesem Falle so ist, wie es da steht: Nämlich völlig schnurz, was da steht.