Wissen ohne Handeln ist nutzlos. Aber so was von.

Handlettering „Wissen ohne Handeln ist nutzlos. Aber so was von.“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

“Wissen ohne Handeln ist nutzlos.“
Okay, aber gilt das nicht auch für Handeln ohne Wissen?
Ha, netter Versuch.
Aber:
Nein.
Warum nicht?
Darum:
Das Leben ist eine Aneinanderreihung von ersten Malen.
Es beginnt mit laufen und sprechen, zwei höchst komplexen Fertigkeiten*. Wir Menschen lernen diese Grundlagen ohne jegliche Vorkenntnisse. In diesem frühen Stadium bestehen unsere Mittel zum Erkenntnisgewinn ausschließlich aus beobachten und nachahmen, Versuch und Irrtum. Das ist fraglos eine mühselige Methode. Und dennoch ist es der einzige Weg aus der Hilflosigkeit. Handeln ohne Wissen.
Im Lauf des Lebens wird das zwar allmählich etwas besser, wenn man Wissen erwirbt, Erfahrungen macht und daraus Zusammenhänge ableitet.
Dennoch werden wir immer wieder mit Situationen konfrontiert, auf die unser Vorrat an Wissen und Erfahrungen nicht anwendbar ist.
Was soll man warum und wie tun? Oder lassen?
DIe erste Option wäre, jemanden zu fragen.
Und wenn das nicht geht, das Plausibelste ausprobieren. Der einzige Weg aus der Hilflosigkeit. Handeln ohne Wissen.
Der Nachteil dieser Herangehensweise ist, dass man damit zwangsläufig Misserfolge in Serie produziert.

Wenn man aber weiß, jedoch trotzdem nicht handelt, dann ist dieses Wissen doch nutzlos. Aber so was von.

*Sollten Sie diese Komplexität bezweifeln, dann ziehen Sie bitte in Betracht, warum so viele echt kluge Köpfe schon so viele Jahre damit beschäftigt sind, Robotern das aufrechte Gehen und das Sprechen beizubringen. Und wie weit sie bislang damit gekommen sind.

WtF – What the Fuck

Handlettering „WtF – What the Fuck“ Schriftzüge von Sprüchen, Zitaten, Wortspielen und Ambigrammen.

Liebe Leute,

sollte Ihnen diese Abkürzung nicht geläufig sein: WtF steht für „What the fuck …“, was sich einigermaßen mit „Was zur Hölle…“ übersetzen ließe. Wobei „fuck“ natürlich unbestritten mehr Wucht hat als „Hölle“.
Es ist so eine Art Schlachtruf der Verblüfften, Verärgerten, Vercingetorix*.
Denn es lässt sich einfach so, qua Betonung, praktisch in jeder Situation mit annähernd jeder Bedeutung einsetzen:
„Ich bin dein Vater, Luke.“ – „Wtf?!“
„Die Erde ist eine Scheibe“ – „Wtf …“
„Du bist dran, den Okapis die Hufe zu bürsten.“ – „wtf“
„Sie sind nicht unsichtbar. Ich kann Ihren Shneadle Woods sehen.“ – „* Wtf *“
„Du bist adoptiert.“ – „WTF??“
„… von Ottern.“ – „!!WTF!?!“
Ich habe die Beispiele mit Bedacht so gewählt, dass man sich mit recht fragen kann, was sonst man klugerweise antworten würde.

* Exklusiver Insider-Witz für Asterix-Leser und -innen.

Jeder hat einen Plan. Bis er eins auf die Fresse bekommt.

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Liebe Leute,

mit diesem Handlettering zitiere und übersetze ich den ehemaligen Schwergewichtsboxer Mike Tyson einigermaßen frei.
Er sagte: „Everybody has plans until they get hit.“
Überliefert ist allerdings auch: „Everybody has a plan until they get punched in the mouth.“
Da meine Zeitmaschine momentan in der Reinigung ist, sehe ich mich leider außerstande zu verifizieren, welcher Formulierung „Iron Mike“ sich nun tatsächlich bediente. Ist in diesem Zusammenhang aber ohnehin schnurz, denn der Sinn bleibt der gleiche: Der Unterscheid zwischen Theorie und Praxis.
Selbst wenn man alle verfügbaren Informationen hat und für alle Eventualitäten die bestmögliche Vorsorge getroffen hat; die Realität ist geradezu berüchtigt dafür, eine ausgesprochen unberechenbare Wendung zu finden.

„Unmöglich“ ist nur eine Meinung

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Liebe Leute,

was können Sie WIRKLICH nicht? Also ich meine WIRKLICH nicht?
‘ne Menge Leute sind nämlich lediglich der Meinung, dass sie etwas nicht können, was sie eigentlich können. Und zwar ausschließlich, weil sie es schon ewig gepredigt bekommen, dass sie es nicht könnten. Aber das ist nur die Meinung von irgendwelchen … Leuten. Also, was können Sie WIRKLICH nicht?

Wozu Perfektion, wenn man brillant sein kann?

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Liebe Leute,

grundsätzlich finde ich Perfektion erstrebenswert, aber sie hat so ihre Unzulänglichkeiten:
Im dümmsten Falle lähmt sie: Warum eine Sache überhaupt erst anfangen, wenn das zu erwartende Ergebnis so gar nicht perfekt sein wird?
Im anderen dümmsten Fall sorgt sie dafür, dass man nie zu einem Ende kommt, so lange immer noch etwas zu verbessern ist.
Ich verrate Ihnen eine Trick: Pfeifen Sie drauf.
Denn bestimmt ist Ihnen schonmal aufgefallen, was Sie alles großartig finden, obwohl es nicht perfekt ist? Oder gerade deswegen?
Für Sie ist diese handgeletterte Weisheit 🙂

Furcht ist der Freund höchst außergewöhnlicher Menschen.

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Liebe Leute,

Moooment mal, wieso jetzt das? Furcht ist doch Kacke!? Bestenfalls unangenehm, schlimmstenfalls lähmend! Wer hat denn auf so was Bock?
Aber von vorn:
Stellen Sie sich einen schönen Sommerabend vor. Sie schlendern groovy und entspannt mit der Dame/dem Herren Ihres Herzens die Strandpromenade entlang.
Da plötzlich verfinstert sich der Himmel, und als Sie nach oben blicken, werden Sie von Godzilla angebrüllt: „Draußen nur Kännchen!“
(Pause für Gelächter)
Verdammt, haben Sie etwa die Pause für Gelächter in Anspruch genommen? Denn wenn Sie das Auge in Auge mit der Bestie täten, verlören Sie die entscheidenden Sekunden zum Überleben.
Um nun zu verhindern, dass der bewusste Teil unseres Gehirns dergestalt dazwischen pfuscht, hat Mutter Natur folgenden Mechanismus ersonnen: Unser Leib schüttet Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin aus. Die sorgen dafür, dass wir uns aufs Wesentliche konzentrieren: Fight or flight!

Das Dumme ist nun, dass diese Stresshormone auch ausgeschüttet werden, wenn nicht Godzilla, sondern die stämmige Bedienung im Ausflugslokal Sie anherrscht: „Draußen nur Kännchen!“
Oder in einer Vielzahl anderer Situationen, die potenziell gefährlich sein könnten, die sich im Anschluss als haltlos erweisen.

Nur sind wir eben auf Gefahren in Godzilla-Stärke ausgelegt, denn die Evolution ahnte noch nichts von stämmigen Bedienungen und Ausflugslokalen. Und obwohl wir uns quasi immer draußen aufhielten, wurden wir lange, lange Zeit nicht mit Kännchen konfrontiert.
Wir können der Mobilmachung des Körpers keine angemessene Reaktion folgen lassen und schmoren dann in unserem Saft aus Stresshormonen. Das ist unangenehm. Darum finden wir Furcht Kacke.

Aber jedesmal, wenn man es schafft, sich seiner Furcht zu stellen, dann geschieht folgendes:
Man kann erkennen, dass die Situation aus mehreren Teilen besteht. Und viele dieser Teile sind, für sich alleine betrachtet, absolut nicht bedrohlich, sondern echt machbare Aufgaben. Nur Mut.